Aktuellen Studien zufolge mögen Spatzen es besonders während der Brutgeschäfte nicht, wenn sich in ihrem näheren Umfeld zu viele Artgenossen aufhalten. Nach Angaben von Wissenschaftlern des Konrad-Lorenz-Instituts für Vergleichende Verhaltensforschung und der Akademie der Wissenschaften wirkt sich das soziale Umfeld der Vögel auch auf die Nachkommenschaft aus. In ihren Experimenten mit den Vögeln, stellten die Biologen den Tieren verschiedene Plätze mit drei, fünf oder zehn Nistkästen als Brutplatz zur Auswahl. Die Spatzen bevorzugten die Standorte mit fünf Nistkästen, wählten also den Mittelweg zwischen sozialer Abgrenzung und zuviel Gedränge. In den Volierenpopulationen konnten die Wissenschaftler außerdem nachweisen, dass die Brutdichte auch den Bruterfolg beeinflusst. Waren zu viele oder zu wenige Artgenossen in unmittelbarer Nähe, kam es bei den Vögeln zu wesentlich weniger Brutversuchen. Für die männlichen Spatzen bedeuten mehr Paare in einer Kolonie einen höheren Aufwand. Sobald die Weibchen Eier legen, sind die Männchen hauptsächlich nur noch mit der Partnerbewachung beschäftigt.
Quelle: “Zu viele Nachbarn zu haben ist spatzen zuwider”, Der Standard, 24.07.2010
| 28.07.2010 |
Anke Tholl |
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Seriema-Vögel fallen bei hohen Temperaturen einfach um und versetzen so im Schönbrunner Zoo in Wien die Besucher regelmäßig in Aufregung. Die Seriemas sind in den trockenen, offenen Landschaften des zentralen und östlichen Südamerika beheimatet und leben vorwiegend am Boden. Sobald die Sonne große Hitze verbreitet, werfen sich die Vögel mit gespreizten Federn auf den Boden [...]
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| 26.07.2010 |
Anke Tholl |
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Im brasilianischen Bundesstaat Sao Paulo wurden in den letzten Tagen hunderte tote Pinguine und andere verendete Meerestiere an die Strände gespült. Die Ursache für das mysteriöse Tiersterben ist bislang noch unklar. Nach Angaben einer Nachrichtenagentur wurden neben mindestens 530 Pinguinen in der Nähe verschiedener Küstenstädte auch zahlreiche tote Seevögel, fünf Delphine sowie drei Riesenschildkröten [...]
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| 23.07.2010 |
Anke Tholl |
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Vor wenigen Tagen wurde in Oberösterreich ein Papagei in seiner Voliere mit einem Luftdruckgewehr erschossen. Nach Angaben der Polizei wurden zwei weitere Papageien desselben Besitzers bereits vor drei Monaten ebenfalls mit einem solchen Gewehr getötet. Der Besitzer, bei dem es sich um einen 53 Jahre alten Hobbyzüchter handelte, hatte die wertvollen Tiere in einem Gehege, [...]
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| 21.07.2010 |
Anke Tholl |
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Der sogenannte magnetische “Kompass” befindet sich im rechten Auge der Vögel, wo lichtabhängige chemische Prozesse die Wahrnehmung von magnetischen Richtungsinformationen ermöglichen. Wissenschaftler aus Frankfurt konnten nun an Hand von Experimenten, die sie an Rotkehlchen durchgeführt hatten, nachweisen, dass nicht nur Licht die Orientierung der Vögel am Magnetfeld der Erde ermöglicht, sondern auch ein scharfes Bild [...]
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| 14.07.2010 |
Anke Tholl |
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Aus der Evolution sind zahlreiche flugunfähige Vögel hervorgegangen, deren Flügel je nach Vogelart unterschiedlich stark zurückgebildet sind. Die Flügel des afrikanischen Straußes sind verglichen mit denen anderer Laufvögel ziemlich groß geblieben, wurden aber bislang lediglich als Überbleibsel der Evolution gewertet, die nur noch dem Imponierverhalten und der Thermoregulation dienten. Aktuelle Forschungen ergaben jedoch, dass der [...]
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| 13.07.2010 |
Anke Tholl |
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