Die Stadt Wien hat ein neues Umweltprojekt ins Leben gerufen, das den Friedhof im Wiener Stadtteil Neustift am Walde in einen geeigneten Lebensraum für seltene und gefährdete Tierarten verwandeln soll. Es wurden spezielle Areale als Rückzugsgebiete für Feuersalamander, Nachtschmetterlinge und Springfrösche errichtet, während man auf alten Bäumen Nistkästen für sämtliche Singvögel von der Blaumeise bis zum Rotkehlchen anbrachte. Für Schmetterlinge wurde eine Blumenwiese zur Verfügung gestellt und sogar das Nachtpfauenauge, Europas größter Falter mit einer Flügelspannweite von bis zu 14 cm, findet auf dem Friedhofsareal seinen idealen Lebensraum. Ergänzend wurde das Biotop nahe der Friedhofsgärtnerei vergrößert, das Heimat für die Frösche, Molche und Salamander werden soll, während aufgeschüttete Stein- und Laubhaufen Reptilien geeigneten Naturraum bieten. Der neu errichtete “Umweltfriedhof” wurde vor wenigen Tagen durch die Umweltstadträtin eröffnet und bietet den Besuchern die Möglichkeit, sich an Hand von Infotafeln zu orientieren oder organisierte Führungen in Anspruch zu nehmen.
Quelle: “Friedhof als Rückzugsraum für seltene Tiere”, Der Standard, 19.08.2010
| 25.08.2010 |
Anke Tholl |
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Forscher der Universität Wien haben drei Jahre lang das soziale Verhalten bei Kolkraben untersucht und dabei festgestellt, dass auch Vögel ihre Artgenossen in entsprechenden Situationen “trösten”. Bisher war dieses Verhalten nur von Schimpansen bekannt, die einen Artgenossen, der von anderen auf Grund eines Konfliktes angegriffen worden war, anschließend umarmten. Die Versöhnung nach einem Streit ist [...]
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| 20.08.2010 |
Anke Tholl |
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Der sogenannte magnetische “Kompass” befindet sich im rechten Auge der Vögel, wo lichtabhängige chemische Prozesse die Wahrnehmung von magnetischen Richtungsinformationen ermöglichen. Wissenschaftler aus Frankfurt konnten nun an Hand von Experimenten, die sie an Rotkehlchen durchgeführt hatten, nachweisen, dass nicht nur Licht die Orientierung der Vögel am Magnetfeld der Erde ermöglicht, sondern auch ein scharfes Bild [...]
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| 14.07.2010 |
Anke Tholl |
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Aus der Evolution sind zahlreiche flugunfähige Vögel hervorgegangen, deren Flügel je nach Vogelart unterschiedlich stark zurückgebildet sind. Die Flügel des afrikanischen Straußes sind verglichen mit denen anderer Laufvögel ziemlich groß geblieben, wurden aber bislang lediglich als Überbleibsel der Evolution gewertet, die nur noch dem Imponierverhalten und der Thermoregulation dienten. Aktuelle Forschungen ergaben jedoch, dass der [...]
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| 13.07.2010 |
Anke Tholl |
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Die Gesamtzahl der in der Arktis lebenden Tiere hat laut dem Ergebnis einer internationalen Studie in den letzten 40 Jahren zwar zugenommen, unmittelbar in Polnähe aber verzeichnete man demgegenüber einen Rückgang der dort existierenden Populationen um etwa ein Viertel des ursprünglichen Bestandes. Die Arktis ist die nördliche zirkumpolare Erdregion, die die nördlichen Teile der drei [...]
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| 30.03.2010 |
Anke Tholl |
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Die Artenvielfalt auf den Galapagos-Inseln, wo schon Charles Darwin seine berühmten Finkenbeobachtete, wird durch eingeschleppte Insekten extrem gefährdet. Mit wachsendem Tourismus werden immer mehr Stechmücken mit Flugzeugen eingeschleppt und breiten sich auf den Inseln aus. Da die einheimischen Tierarten aber nicht an die von den fremden Mücken übertragenen Krankheiten angepasst sind, werden in Zukunft wahrscheinlich [...]
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| 22.09.2009 |
Anke Tholl |
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