Buschfeuer in Australien bedroht die Existenz gefährdeter Sittichart
Das Amt für Umwelt- und Naturschutz teilte mit, dass ein Buschbrand im Fitzgerald River National Park im Westen Australiens, mehrere gefährdete Arten auszulöschen droht. Der Großbrand, der durch einen Blitzeinschlag entfacht wurde, hat inzwischen mehr als 25.000 Hektar Buschland zwischen Bremer Bay und Hopetoun vernichtet.
Der Fitzgerald River National Park ist bekannt für seine spektakulären Landschaften und seiner vielfältigen Flora. Er liegt zwischen Bremer Bay und Hopetoun an der Südküste etwa 180 km nordöstlich von Albany. Es handelt sich bei diesem Nationalpark, der vielen bedrohten Arten wie beispielsweise auch dem Erdsittich einen Lebensraum bietet, um eines der bedeutendsten Naturschutzgebiete im Westen Australiens, so eine Mitarbeiterin des Amtes für Umwelt- und Naturschutz. Sie informierte darüber, dass dort schätzungsweise nur 200 Erdsittiche in der Wildnis überlebt haben, deren Lebensraum durch das nahegelegene Feuer bedroht ist. Der Erdsittich, dessen lateinischer Name Pezoporus Wallicus lautet, ist im australischen Verbreitungsgebiet eine absolute Seltenheit und existiert außerhalb Australiens nicht.
Momentan befindet sich die Population nach Aussage der Amtsmitarbeiterin östlich des Buschbrandes. Sie wies darauf hin, dass die Hauptaufgabe nun die Eindämmung des Feuers sei, um eine weitere Ausbreitung nach Osten und damit negative Auswirkungen auf den Lebensraum des Erdsittichs zu verhindern.
Quelle: ABC South West, 11. Januar 2008
