Das hochansteckende Vogelgrippevirus H5N1 ist nach Deutschland zurückgekehrt - es wurde bei einer Wildente am Starnberger See in Oberbayern entdeckt. Die mit dem Erreger infizierte Ente war nach Information des Landratsamtes Starnberg zusammen mit weiteren Enten und Gänsen im Januar geschossen worden. Die Tiere sollen keine Anzeichen einer Erkrankung gezeigt haben und auch Hinweise auf eine Ausbreitung des Virus bei Wildvögeln gebe es nicht hieß es. “Der positive Virusbefund stellt daher einen Einzel- und Zufallsbefund dar”, teilte der Sprecher des Landratsamtes mit. Da die zuständigen Fachleute keine Gefahr einer Weiterverbreitung des Virus sehen, ist in der betroffenen Region auch keine Festlegung eines Sperrbezirks vorgesehen. Die geschossenen Wildvögel waren auf Grund der EU-weit abgestimmten Wildvogelüberwachung, die Aufschlüsse über die Verbreitung des H5N1 Virus in gesunden Wildvogelpopulationen geben soll, untersucht worden. Der Befund der infizierten Ente ist den Experten zu Folge nicht weiter überraschend, da Wildvögel ein “natürliches Virusreservat” für Influenzaviren bieten. Der Sprecher des Landratsamtes versicherte, dass keinerlei Hinweise darüber existieren, dass in den letzten acht Wochen das auch für den Menschen gefährliche Virus über einen Wildvogel in einen Geflügelbestand eingeschleppt oder von dort aus in irgendeiner Form weiterverbreitet worden sei. Die normalerweise vorgeschriebenen Sicherheitsmaßnahmen zur Verhinderung einer Seuchenausbreitung nach EU-Recht mussten in diesem Fall laut EU-Kommission nicht zur Anwendung kommen, mit der Begründung, dass die Jagd auf die Wildvögel ja schon länger zurückliege.
Quelle: “Vogelgrippe-Virus bei Wildente in Bayern entdeckt”, Süddeutsche.de, 10.03.2009
| 12.03.2009 |
Anke Tholl |
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| 11.03.2009 |
Anke Tholl |
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| 10.03.2009 |
Anke Tholl |
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| 05.03.2009 |
Anke Tholl |
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In der italienischen Großstadt Turin wurde kürzlich ein Brandanschlag mit Molotov-Cocktails auf einen Zoo verübt, bei dem zwanzig Raubvögel getötet wurden. Zu dem Anschlag bekannte sich die militante Tierrechtsbewegung ALF (Animal Liberation Front), deren angebliches Ziel es ist, durch sogenannte “Tierbefreiungen” mittels Anschlägen auf Einrichtungen und Personen Tierversuche und die Tötung von Tieren zu verhindern. Italienischen [...]
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| 03.03.2009 |
Anke Tholl |
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