Seit einigen Tagen befinden sich die Kormorane im Bundesland Rheinland-Pfalz in ständiger Gefahr, abgeschossen zu werden. Bis Mitte Februar 2010 wurde jetzt der Abschuss der Vögel unter Berufung auf die rheinland-pfälzische Landesverordnung zur kontrollierten Entwicklung der Kormoranbestände erlaubt. Nach dieser Verordnung, die im Vorfeld schon heftig von Naturschutzverbänden kritisiert wurde, dürfen die eigentlich geschützten Kormorane dann getötet werden, wenn ein erheblicher wirtschaftlicher Schaden für die Fischerei zu befürchten ist. Nach Angaben der Naturschützer gibt es aber bislang keinen wissenschaftlichen Nachweis, dass die Vögel eine Fischart in ihrem gesamten Bestand bedrohen. Der Kormoran ist ein Wasservogel, der eine Größe bis zu 90 cm erreichen kann und als guter Taucher gilt. Er kann bis zu 40 m tief Fische jagen und frisst täglich etwa ein Pfund von diesen, was ihn bei den Fischern sehr unbeliebt macht. Die Kormorane, die unter Naturschutz stehen, leben in Kolonien an den Küsten Europas aber auch an Binnengewässern. Nachdem die Art im Land ausgerottet war, soll im Jahre 1991 erstmalig wieder ein Brutpaar gesichtet worden sein - zur Zeit leben vermutlich etwa 250 Kormoran-Brutpaare in Rheinland-Pfalz. Durch die Schutzmaßnahmen konnte sich der Bestand in den vergangenen Jahren gut erholen, der aber durch die Freigabe der Kormorane zum Abschuss letztlich wieder gefährdet ist.
Quelle: “Kormorane zum Abschuss frei gegeben”, SWR 2009 (www.swr.de)
| 31.08.2009 |
Anke Tholl |
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>Einer Studie zufolge haben Vögel in Australien im Laufe des vergangenen Jahrhunderts ihre Körpergröße verändert - sie sind kleiner geworden. Ein Vergleich von acht verschiedenen Vogelarten hatte nach Aussage einer Biologin der Australischen Nationaluniversität in Canberra ergeben, dass die heutigen Tiere bis zu vier Prozent kleiner sind als ihre Vorfahren. Dieser statistisch bedeutsame Unterschied liegt darin begründet, [...]
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| 28.08.2009 |
Anke Tholl |
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In Peru haben Kokainschmuggler zwei Truthähne als Drogenkuriere missbraucht. Polizisten hatten einen Überlandbus in der Nähe von Tarapoto, der am Fuße der Anden gelegenen Hauptstadt der Provinz San Martín, angehalten, nachdem sie einen entsprechenden Hinweis erhalten hatten. Zunächst vermuteten sie das Rauschgift in den Vogelkäfigen, was sich aber nicht bestätigte. Die Beamten bemerkten jedoch, dass [...]
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| 27.08.2009 |
Anke Tholl |
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Die auf der Insel Madagaskar einheimische Madagaskar-Moorente (Aythya innotata) gilt als die seltenste Ente weltweit und ist massiv vom Aussterben bedroht. Sie erreicht eine Körperlänge von 46 cm und ist die einzige Tauchente, die in dieser Region vorkommt. Nach Angaben verschiedener Naturschutzorganisationen soll es mittlerweile nur noch 19 Exemplare dieser Art geben. Die Madagaskar-Moorente galt [...]
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| 26.08.2009 |
Anke Tholl |
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Der Ölkonzern Exxon Mobile hat die Verantwortung für den Tod von mehr als 80 geschützten Vögeln in fünf verschiedenen U.S. Bundesstaaten übernommen, die dort in den letzten Jahren mit Kohlenwasserstoff und öligen Abfallprodukten in Kontakt gekommen und verendet waren. Das Unternehmen bekannte sich vor dem Bundesgerichtshof in Denver schuldig, ein Gesetz zum Schutz der Zugvögel [...]
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| 21.08.2009 |
Anke Tholl |
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Die Steppen- und Wüstenlandschaft des Irak stellt für die Steppenkragentrappe, die aus der Ordnung der Kranichvögel stammt, einen beliebten Ort zum Überwintern dar. Dieser Vogel gilt auf Grund seiner Einstufung in der roten Liste der IUCN (1) als sehr gefährdet, denn innerhalb der letzten 20 Jahre verringerte sich seine Population durch übermäßige Jagd rasant. Da [...]
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| 18.08.2009 |
Anke Tholl |
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