In einem Ortsteil der im Kreis Aachen gelegenen Gemeinde Simmerath wurden kürzlich völlig verwahrloste Tiere, darunter ein Papagei, aus einem Wohnhaus geborgen. Die Tiere waren möglicherweise wochen- oder sogar monatelang nicht mehr aus dem Haus, das mittlerweile auf Grund der Anhäufung von Urin und Kot einer Kloake glich, heraus gekommen. Einem Bericht der Aachener Zeitung zufolge hatte ein Hausbewohner Welpen zum Verkauf angeboten und einer der Interessenten, der sich im Haus die Tiere ansehen wollte und dabei katastrophale Bedingungen vorfand, hatte daraufhin die Behörden alarmiert. Mitarbeiter des Ordnungs- und Veterinäramtes fanden die Tiere in einem sehr schlechten Zustand vor und beschlagnahmten sie. Sie wurden von Tierärzten versorgt und entwurmt und schließlich in Tierheimen oder bei Tierschutzvereinen untergebracht. Die meisten von ihnen sind inzwischen schon erfolgreich vermittelt worden wie der Pressesprecher des Kreises Aachen gegenüber der Zeitung erklärte. Ob sich die bisherigen Halter wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz vor Gericht verantworten müssen, soll die Staatsanwaltschaft Aachen, an die der Fall weitergeleitet wurde, entscheiden. “In jedem Falle wird der Kreis Aachen ein Tierhaltungsverbot für die Familie beantragen”, sagte der Aachener Pressesprecher.
Quelle: “36 Chihuahuas, drei Katzen und ein Papagei: Ein ganzes Haus in eine Kloake verwandelt”, AHO Redaktion Kleintiere & Pferde, 22.09.2009
| 29.09.2009 |
Anke Tholl |
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Nach Angaben des norwegischen Ministeriums für Küstenangelegenheiten war Ende Juli vor der Südküste Norwegens ein chinesischer Frachter in seichtem Gewässer auf Grund gelaufen und hatte daraufhin Dieselöl verloren. An Bord sollen sich 1120 Kubikmeter Diesel befunden haben. Das Öl wurde durch ungünstige Windverhältnisse zur Küste hin getrieben, wo Berichten zu Folge schon Vögel verendet waren. [...]
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| 28.09.2009 |
Anke Tholl |
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Parkwächter auf Isabela Island, der größten Galapagos-Insel, haben bestätigt, dass sich dort ein Nest des Galapagos Sturmvogels in einem Landwirtschaftsgebiet befindet. Bisher war nicht bekannt, dass auf dieser Insel überhaupt Sturmvögel nisten. Auf Grund von Hinweisen durch ansässige Bauern hatten die Parkwächter in dieser Region eine systematische Suche nach dem Sturmvogel gestartet. Während einer nächtlichen [...]
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| 25.09.2009 |
Anke Tholl |
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Die Artenvielfalt auf den Galapagos-Inseln, wo schon Charles Darwin seine berühmten Finkenbeobachtete, wird durch eingeschleppte Insekten extrem gefährdet. Mit wachsendem Tourismus werden immer mehr Stechmücken mit Flugzeugen eingeschleppt und breiten sich auf den Inseln aus. Da die einheimischen Tierarten aber nicht an die von den fremden Mücken übertragenen Krankheiten angepasst sind, werden in Zukunft wahrscheinlich [...]
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| 22.09.2009 |
Anke Tholl |
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Nach Angaben des Naturschutzbundes Hessen ist die Anzahl der Feldlerchen seit 1998 bundesweit um etwa 90 Prozent gesunken. Während zuvor noch etwa 2,7 Millionen Brutpaare in Deutschland existierten, waren es 2008 gerade noch 300.000. “Früher gab es fast keinen Acker ohne Feldlerche, mittlerweile sind die Bestände auch in Hessen drastisch zurückgegangen”, erklärte der Sprecher des [...]
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| 08.09.2009 |
Anke Tholl |
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In Chile wurden nach Angaben der chilenischen Landwirtschaftsbehörde nun auch erstmals Vögel mit dem Schweinegrippevirus H1N1 infiziert, wie entsprechende Tests ergeben hatten.
Entdeckt wurde das Virus bei Puten auf einem Hof in der Nähe der chilenischen Hafenstadt Valparaíso, der daraufhin komplett unter Quarantäne gestellt wurde. Bisher war die Schweinegrippe nur beim Menschen und in einigen wenigen [...]
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| 04.09.2009 |
Anke Tholl |
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