Papageienschutz aktuell

Internet-Zeitung des Papageienschutz-Centrums Bremen e. V.

Influenzavirus H5 bei Geflügel in Deutschland entdeckt

Im Landkreis Nordhausen, der im Norden von Thüringen am Südrand des Harzes gelegen ist, hat sich bei einem Geflügelbestand der Verdacht auf  den Ausbruch der sogenannten Geflügelpest bestätigt. Bei Tests, die im nationalen Referenzlabor der Insel Riems  durchgeführt wurden, konnte ein nur gering verbreitungsfähiges aviäres Influenzavirus des Subtyps H5 nachgewiesen werden. Es handelt sich bei dieser Infektion also um eine weniger aggressive Variante der Geflügelpest, die nicht sehr ansteckend ist. Der davon betroffene Geflügelbestand musste schließlich unter der Aufsicht des Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamtes getötet werden. Die Behörde hatte als zusätzliche Vorsichtsmaßnahme ein Sperrgebiet um den verseuchten Geflügelbestand mit einem Radius von mindestens 1 km festgelegt. Die Geflügelhalter aus den betroffenen Ortsteilen wurden durch das Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt mittels einer Allgemeinverfügung aufgefordert, ihre Tiere ab sofort ausschließlich im Stall zu halten - diese Maßnahmen sind durch die Geflügelpestverordnung vorgeschrieben. Eine in der Region geplante Geflügelschau wurde aus Sicherheitsgründen abgesagt. Wie das betroffene Geflügel sich infiziert hat ist unklar, möglich wäre es jedoch, dass sich die teilweise freilaufenden Tiere aus dem erkrankten Bestand bei Wildtieren angesteckt haben. Ein ähnlicher Fall ist nach Angaben des Internationalen Tierseuchenamtes in Paris auch in Frankreich aufgetreten. Dort wurde das H5-Influenzavirus in einem Bestand von 9000 Enten entdeckt, die jedoch keine oder nur leichte Symptome zeigten. Auch diese Tiere mussten getötet werden, wobei hier ebenfalls unklar war, auf welchem Weg sie sich infiziert hatten.

 

Quelle: „Kreis Nordhausen: Verdacht auf H5-Influenzavirus bestätigt“, AHO Redaktion, 21.11.2009

 

Federn der Schnurrvögel erzeugen geigenähnliche Töne

Wissenschaftler haben mit Hilfe von Laborversuchen bei drei verschiedenen Arten von Schnurrvögeln nachgewiesen, dass diese mit den Federn ihrer Handschwingen geigenähnliche Töne erzeugen können. Die Schnurrvögel, auch Manakins genannt, gehören zu den Sperlingsvögeln und bewohnen die tropischen Wälder in Mittel- und Südamerika. Die kleinen farbenreichen Vögel erreichen eine Körperlänge zwischen 8 bis 19 cm. Sie ernähren sich von [...]

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Vögel erkennen in der Dämmerung keine Farben

Es ist wissenschaftlich erforscht, dass Vögel Farben besser sehen als Menschen - so nehmen sie beispielsweise auch noch ultraviolette Farbtöne und mehr Zwischentöne wahr als wir. Bisher war allerdings nicht klar, wieviel Licht die Vögel für dieses Vermögen, Farben zu sehen, benötigen. Denn die für diesen Sehtyp zuständigen Sinneszellen, die sogenannten Zapfen, sind bei vielen [...]

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Plastikmüll gefährdet Seevögel

Wissenschaftler der Universität von Hawaii haben herausgefunden, dass sich im Meer treibende Plastikteile extrem auf die Ernährung von Albatrossen auswirken. Sie haben für ihre Studie zwei Kolonien von Laysan-Albatrossen, die nach einer ihrer Brutkolonien auf den nordwestlichen Hawaii-Inseln benannt sind, beobachtet und miteinander verglichen. Die eine Population lebt auf Oahu, einer der acht Hauptinseln des [...]

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Wellensittiche bevölkern den Himmel in Australien

Im australischen Bundesstaat Queensland sind zur Zeit riesige Schwärme von Wellensittichen unterwegs. Nach langjähriger Trockenheit gab es dort die ersten Überschwemmungen seit Jahrzehnten, so dass die Vögel vor Ort nun ideale Lebensbedingungen vorfinden. Üblicherweise überstehen wildlebende Wellensittiche Trockenzeiten, indem sie Gewittern hinterher fliegen, die ihnen den lebenswichtigen Regen bringen. Durch das Hochwasser bieten sich den Vögeln nun optimale Brutmöglichkeiten, da [...]

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Veterinäramt entdeckt Tierkadaver in Tiefkühltruhe

Im niedersächsischen Lüneburg, etwa 50 km von Hamburg entfernt, machten Mitarbeiter des Veterinäramtes und des Lüneburger Tierheimes einen unglaublichen Fund in einem Einfamilienhaus. Dort waren etwa 500 Tiere, darunter 360 Vögel eingepfercht und in einer Tiefkühltruhe entdeckten sie um die 100 Tierkadaver. “Das Haus war vom Keller bis zum Dach mit Tieren vollgestopft”, beklagte der [...]

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