Seit kurzem steht der Rotmilan in der englischen Grafschaft Northamptonshire wieder vermehrt unter Beschuss - die Polizei forderte daher mögliche Zeugen, die den Abschuß der Vögel beoabachtet haben könnten, auf, sich dort zu melden. Schon in den Jahren 2005 bis 2009 wurden einige Exemplare dieser Art nachweislich geschossen oder vergiftet. Erst kürzlich fand man einen durch Schüsse getöteten Rotmilan auf einem Acker in der Nähe des Besucherzentrums von Fineshade Wood, einem Mischwald-Gebiet mit Wanderwegen und Campingplatz, in Northamptonshire. Der Vogel war dort gerade erst ausgewildert worden. Beim Rotmilan handelt es sich um einen Greifvogel aus der Familie der Habichtartigen, der etwas größer ist als ein Mäusebussard und eine Körperlänge zwischen 60 und 73 cm sowie eine Flügelspannweite zwischen 150 und 171 cm aufweist. Er lebt in offenen, mit kleinen Gehölzen durchsetzten Landschaften, Agrarlandschaften und Parks. Sein Verbreitungsgebiet beschränkt sich im Wesentlichen auf Europa, wobei etwa die Hälfte seines Gesamtbestandes, der auf mindestens etwa 19.000 Paare geschätzt wird, allein in Deutschland brütet. In einigen europäischen Ländern ging der Bestand des Rotmilans seit Beginn der 1990er Jahre erheblich zurück. Verantwortlich für die Minderung der Art war die Intensivierung der Landwirtschaft, das schwindende Nahrungsangebot, vermehrte Freizeitaktivitäten von Touristen in ihren Brutgebieten. Sie wurden abgeschossen oder vergiftet und fielen oftmals auch Hochspannungsleitungen und Windkraftanlagen zum Opfer. “Der Abschuß von Raubvögeln ist eine grausame und nicht akzeptable Tat aber leider scheint das nicht aufzuhören. Ich möchte an jeden appellieren, sich mit uns in Verbindung zu setzen, der irgendwelche Informationen hat, Zeuge einer solchen Tat ist oder einen solchen Vogel tot auffindet”, erklärte der Kontaktbeamte der zuständigen Wildhüter-Truppe.
Quelle: “Spate of Red kiteshootings in Northamptonshire”, Wildlife Extra, Januar 2010 (www.wildlifeextra.com)
| 29.01.2010 |
Anke Tholl |
kommentieren |
drucken
|
Am 06. Januar diesen Jahres wurde in Wien mit Hilfe der Bevölkerung eine Vogelzählung durchgeführt, die von der Umweltstadträtin und der Organisation Bird Life initiiert wurde - wir berichteten darüber in Papageienschutz aktuell vom 04.01.2010. Hunderte Bürger folgten in Wien dem Aufruf zur Aktion “Stunde der Wintervögel” und haben die Vogelwelt dort in Gärten und Parks beobachtet. [...]
weiterlesen ⇒
| 25.01.2010 |
Anke Tholl |
kommentieren |
drucken
|
Am vergangenen Wochenende machte eine sechsundvierzigjährige Frau beim Spaziergang mit ihrem Hund in der baden-württembergischen Stadt Ostfildern, die im Landkreis Esslingen liegt, eine grausame Entdeckung. Im Gebüsch unter einer Brücke stöberte ihr Hund die Kadaver von 18 Tauben auf, denen man Köpfe und Krallen abgerissen hatte und überall lagen blutverschmierte Federn herum. Die Fußgängerin wurde [...]
weiterlesen ⇒
| 22.01.2010 |
Anke Tholl |
kommentieren |
drucken
|
Die Jagdsaison auf Malta, einem EU-Land, das es bisher nicht geschafft hat, die oft illegale Jagd auf Vögel zu stoppen, dauert für gewöhnlich vom Spätherbst bis einschließlich Januar an. Etwa jeder 20. Landesbewohner soll hier über eine Jagdwaffe verfügen und die Gesamtzahl der aktiven Jäger liegt bei ungefähr 20.000. Auf Malta gilt die Jagd als selbstverständlich - einer [...]
weiterlesen ⇒
| 19.01.2010 |
Anke Tholl |
kommentieren |
drucken
|
Vor wenigen Tagen wurde im Berliner Naturkunde Museum das “Internationale Jahr der biliogischen Vielfalt” durch hochrrangige Politiker wie Bundeskanzlerin Angela Merkel eröffnet. Das Jahr 2010 wurde durch die Generalversammlung der Vereinten Nationen zum “Internationalen Jahr der biologischen Vielfalt” erklärt. Die Bedeutung der biologischen Vielfalt sowie die Folgen ihres Verlustes sollen so stärker in das politische und [...]
weiterlesen ⇒
| 14.01.2010 |
Anke Tholl |
kommentieren |
drucken
|
In einer baden-württembergischen Stadt in der Nähe von Stuttgart wurden bei einer eher zufälligen Kontrolle eines Landwirtschaftsbetriebes Hühnereier mit überhöhten Dioxin-Werten entdeckt. Die Untersuchung des Chemischen- und Veterinäruntersuchungsamtes (CVUA) ergab, dass die Belastung der Eier mit den schädlichen Substanzen die festgelegten Grenzwerte überschritt. Trotz der anschließenden Verfügung, diese Eier nicht mehr zu verkaufen, bot der [...]
weiterlesen ⇒
| 12.01.2010 |
Anke Tholl |
kommentieren |
drucken
|