In Österreich häufen sich momentan die Meldungen über kranke und tote Singvögel, die Untersuchungen zu Folge von einer Salmonelleninfektion betroffen sind. Besonders in Kärnten, dem südlichsten Bundesland Österreichs wurden in letzter Zeit extrem viele verendete Kleinvögel entdeckt aber auch im westlichen Vorarlberg und in Salzburg im Norden des Landes häufen sich solche Fälle . “Täglich werden derzeit zahlreiche tote Vögel gefunden. Wie Untersuchungen ergaben, sind 90 Prozent von ihnen an einer Salmonelleninfektion verendet. Besonders betroffen ist der Erlenzeisig”, klagte der Geschäftsführer der Organisation Bird Life Kärnten. Grund für den Ausbruch der Infektion soll mangelnde Hygiene an den Futterhäuschen, die den Vögeln für die Überwinterung zur Verfügung stehen, sein. Die Salmonellen, die resistent gegen die Kälte sind, werden durch den Kot der Tiere übertragen. “Mein Appell geht dahin, entweder ein Futtersilo zu verwenden. Oder ansonsten bei den Vogelhäuschen auf Hygiene zu achten, das heißt, öfter weniger Futter reichen und Reste und Kot wegräumen”, erklärte der Geschäftsführer der Organisation. Möglicherweise ist die Krankheit aus Bayern eingeschleppt worden, wo in den vergangenen Wochen Hunderte Erlenzeisige verendeten. Zwar kommt der Erlenzeisig, eine Vogelart aus der Familie der Finken, grundsätzlich auch in Österreich vor aber die meisten der zur Zeit anwesenden Vögel sind aus Nordosteuropa eingewandert, um hier zu überwintern. Auch für Menschen und Haustiere sind Salmonellen gefährlich, so dass Vorbeugemaßnahmen dringend erforderlich sind. Tote Vögel müssen daher umgehend von den Futterstellen weggeräumt und die Vogelhäuschen sauber gehalten werden. Nach Angaben der Experten ist es vor allem wichtig, dass auf den Boden gefallene Körner regelmäßig entsorgt werden, da besonders das ständig feuchte und oft mit Kot verschmutzte Futter die Ansteckungsgefahr begünstigt.
Quellen: “Salmonellen-Epidemie grassiert unter Singvögeln”, Der Standard, 22.02.2010; “Salmonellen bedrohen viele Singvögel”, Kleine Zeitung, 17.02.2010
| 25.02.2010 |
Anke Tholl |
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Nach der EU-Richtlinie zur Festlegung von Mindestanforderungen zum Schutz von Legehennen vom 19. Juli 1999 dürfen ab 01. Januar 2003 keine neuen Käfiganlagen für die Haltung von Hühnern mehr gebaut werden. Lediglich die zu diesem Zeitpunkt schon bestehenden Anlagen können übergangsweise noch bis 2012 betrieben werden. In Deutschland ist die Errichtung von neuen Käfiganlagen für [...]
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| 22.02.2010 |
Anke Tholl |
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Forscher verschiedener Umwelt- und Naturschutzorganisationen wie die amerikanische Artenschutzgesellschaft WCS (Wildlife Conservation Society), Bird Life International und andere wissenschaftliche Institutionen, haben kürzlich im südostasiatischen Staat Laos eine bislang unbekannte Vogelart entdeckt. Es handelte sich dabei um einen kleinen, farbenprächtigen Vogel, der in den felsigen Waldregionen von Laos und Vietnam vorkommt und jetzt erstmalig beschrieben [...]
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| 19.02.2010 |
Anke Tholl |
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Die gängige Theorie, dass sich die Vögel aus nicht flugfähigen fleischfressenden Dinosauriern entwickelt haben, wurde durch ein amerikanisch-chinesisches Forscherteam erneut in Frage gestellt. Die Wissenschaftler bauten ein dreidimensionales Tiermodell des 2003 in China entdeckten Fossils Microraptor gui nach, um die Flugfähigkeit dieses Dinosauriers genauer zu untersuchen. Der Microraptor war ein kleiner kreidezeitlicher Dinosaurier, der etwa [...]
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| 16.02.2010 |
Anke Tholl |
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Erstmals gelang es einem Team europäischer Forscher die lange Vogelreise der Küstenseeschwalbe aufzuzeichnen. Siebzig Vögel wurden mit 1,4 Gramm schweren Sendern, die speziell zur Bestimmung der Wanderwege von Zugvögeln entwickelt wurden, ausgestattet. Die winzigen elektronischen Geräte, die man den Seeschwalben an den Beinen befestigte, messen die Sonnenlichtintensität zu bestimmten Uhrzeiten. Über [...]
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| 12.02.2010 |
Anke Tholl |
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In Douala, der größten Stadt im zentralafrikanischen Kamerun, deckten kürzlich kamerunische Zöllner einen Versuch, über 1000 Graupapageien zu schmuggeln, auf. Nach Angaben der Naturschutzorganisation Wildlife Direct mit Sitz in Kenia entdeckte man auf dem Flughafen der Stadt beim Beladen einer Maschine einen Container mit Kisten, in die Schmuggler die Papageien eingepfercht hatten. Die Tiere [...]
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| 09.02.2010 |
Anke Tholl |
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