Ölkonzern verantwortlich für den Tod von Zugvögeln
Der Ölkonzern Exxon Mobile hat die Verantwortung für den Tod von mehr als 80 geschützten Vögeln in fünf verschiedenen U.S. Bundesstaaten übernommen, die dort in den letzten Jahren mit Kohlenwasserstoff und öligen Abfallprodukten in Kontakt gekommen und verendet waren. Das Unternehmen bekannte sich vor dem Bundesgerichtshof in Denver schuldig, ein Gesetz zum Schutz der Zugvögel übertreten zu haben und erklärte sich bereit 600.000 $ Strafe dafür zu zahlen. Nach Angaben des Justizministeriums hatte der Ölkonzern bereits zuvor 2,5 Millionen Dollar in Maßnahmen und Naturschutzprojekte investiert, um den Tod von Vögeln in seinen Bohr – und Produktionseinrichtungen zukünftig zu verhindern. Das Ministerium gab bekannt, dass das in Texas ansässige Unternehmen innerhalb der nächsten drei Jahre eine Strategie entwickeln und umsetzen muss, die verhindert, dass Vögel in seinen Anlagen mit ölverschmutzten Abfallprodukten überhaupt in Berührung kommen können.
