In größeren Städten werden Tauben oftmals zu einer regelrechten Plage, was vor allem dazu führt, dass die hygienischen Zustände in den Städten zu wünschen übrig lassen. Die Stadt Wien, in der schätzungsweise bis zu 150.000 Stadttauben leben, startet in Kürze einen Versuch, diesen Mißstand mit Hilfe tierfreundlicher Methoden abzustellen. In einem Wiener Gemeindebezirk soll bis Ende Juli ein Taubenschlag fertig gestellt werden, in dem die Vögel sowohl wettergeschützte Nistplätze als auch frisches Wasser und Futter finden. Da die Tauben sich nicht nur nachts, sondern auch den größten Teil des Tages im Taubenschlag aufhalten, wird dort auch zukünftig der überwiegende Anteil an Kot landen, so dass die Stadt sauberer bleibt. Artgerechtes Futter und frisches Hochquellwasser sollen dazu beitragen, dass die Tiere gesund bleiben und nicht so schnell von Parasiten befallen werden. Die gelegten Taubeneier werden künftig durch künstliche Eier ersetzt, um so eine Kontrolle der Populationsgröße zu gewährleisten. Das Projekt ist zunächst versuchsweise für ein Jahr geplant und bietet die Möglichkeit, den städtischen Taubenschlag wissenschaftlich zu beobachten, um so die Wirksamkeit dieser Maßnahme zu testen. Sollte sie sich als erfolgreich erweisen, soll dieses Modell großflächig zum Einsatz kommen. Während des Versuchsjahres übernimmt eine Reinigungsfirma die regelmäßige Reinigung und Desinfizierung der Einrichtung. Ins Leben gerufen wurde das Projekt von der Wiener Stadträtin mit dem Ziel, die Verschmutzung durch Taubenkot, unangenehmen Geruch, durch Kot verursachte Schäden an Gebäuden und Lärmbelästigungen durch die vielen Tauben stark zu reduzieren. “Diese Problematik wollen wir jetzt mit einem innovativen Modell nachhaltig in den Griff bekommen”, erklärte die Stadträtin.
Quelle: “Stadt will Tauben überlisten”, Der Standard, 23.06.2010
| 09.07.2010 |
Anke Tholl |
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In der Ferienzeit werden Haustiere vermehrt von ihren Besitzern ausgesetzt, weil es ihnen lästig ist, für ihre Tiere eine geeignete Unterkunft zu suchen. Die Tierbesitzer wählen vorzugsweise Orte wie Rastplätze und Waldränder, um das ungeliebte Familienmitglied kurz vor dem Urlaub kurzfristig los zu werden. Die Folge dieser Unsitte sind überfüllte Tierheime, in denen die unzähligen [...]
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| 06.07.2010 |
Anke Tholl |
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In der oberösterreichischen Gemeinde Kopfing im Inntal soll die Durchführung eines seit Jahren geplanten Touristmusprojektes wegen eines dort nistenden Uhu-Paares geplatzt sein. Vor einigen Jahren wurde die Produktion am Steinbruch in der Gemeinde eingestellt, so dass der Gemeinderat 2007 den Beschluss fasste, die stillgelegte Fläche für die Errichtung einer Seebühne mit einer Kapazität von 1.500 [...]
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| 02.07.2010 |
Anke Tholl |
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Das Rätsel um den blauen Storch aus Brandenburg, über den wir in den letzten Wochen mehrfach in Papageienschutz aktuell berichteten, scheint gelöst zu sein. Der Vogel, der um Ostern aus seinem Winterquartier im Süden in das brandenburgische Biegen kam, hatte mit seinen leuchtend blauen Federn für Aufsehen gesorgt und Fragen nach dem Grund für seine [...]
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| 29.06.2010 |
Anke Tholl |
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Bisher galt Altersdiabetes als eine Krankheit, die bei Vögeln nur sehr selten auftritt. Doch die Langzeitstudie eines Frankfurter Biologen an Brieftauben höheren Alters ergab gegenteilige Erkenntnisse. Die Untersuchungen, die an Brieftauben im Alter zwischen 1 und 19 Jahren durchgeführt wurden, zeigten, dass der Blutzuckerspiegel bei den Vögeln ab einem Alter von sechs Jahren um [...]
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| 25.06.2010 |
Anke Tholl |
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Ornithologen berichteten, dass in letzter Zeit Krauskopfpelikane in verschiedenen Landesteilen Österreichs gesichtet wurden. Bei dieser von der Weltnaturschutzorganisation (IUCN) als gefährdet eingestuften Pelikanart handelt es sich um einen Brutvogel, der in Südosteuropa sowie in Mittelasien heimisch ist und dessen Verbreitungsgebiet bis in die Mongolei reicht. Der ausgewachsene Krauskopfpelikan erreicht zwischen 1,6 und 1,8 m [...]
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| 22.06.2010 |
Anke Tholl |
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