Auf der Eyre Halbinsel im Süden Australiens schlüpfte seit dem verheerenden Buschfeuer, das dort im Jahr 2005 großen Schaden anrichtete, erstmals wieder ein Gelbschwanz-Russkakadu. Diese sehr seltene Vogelart ist auf der Halbinsel in freier Wildbahn nur noch mit neun Exemplaren vertreten, während dort in Gefangenschaft noch 14 Kakadus existieren. Ein zweites Küken kam in einem Wildpark in der südaustralischen Küstenstadt Adelaide zur Welt. “Zwei gesunde junge Kakadus aufzuziehen ist ein Schritt in die richtige Richtung, um das zukünftige Überleben der Population zu sichern und beide Küken befinden sich auch in einem guten Gesundheitszustand”, sagte die Artenschutzbeauftragte und auch der Direktor des Wildparks bezeichnete die erfolgreiche Aufzucht eines Küken in Gefangenschaft als ein ermutigendes Zeichen. Nach Angaben eines Vogelexperten, der sich ebenfalls aktiv für die Erhaltung der Gelbschwanz-Russkakadus einsetzt, haben die bestehenden Wetterverhältnisse zu der erfolgreichen Brut beigetragen. Die höhere Feuchtigkeit soll in diesem Jahr zu einem größeren Nahrungsangebot für die Kakadus geführt und so die Brutbedingungen für die Vögel wesentlich verbessert haben.
Quelle: “Celebrations as two rare Australian cockatoo chicks hatch”, Wildlife Extra, Mai 2010
| 14.06.2010 |
Anke Tholl |
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Wissenschaftler einer kanadischen Universität stellten bei Untersuchungen von Küstenvögeln fest, dass diese mit Ablagerungen von Schwermetallen belastet waren. Nach Angaben der Forscher werden gefährliche Umweltgifte wie Blei und Quecksilber von Küstenvögeln über die Nahrung aufgenommen und an Land oftmals wieder ausgeschieden, wo die Giftstoffe schliesslich in Sedimenten abgelagert werden. Die Biologen nahmen für ihre [...]
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| 10.06.2010 |
Anke Tholl |
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In einer Stadt im Norden Australiens entdeckten australische Ornithologen bei einigen Papageien ein seltsames Phänomen - die Vögel purzelten aus den Bäumen und machten den Eindruck, als wären sie betrunken. Betroffen sind Loris, bei denen es sich um kleine bis mittelgroße, farbenprächtige, baumbewohnende Papageien handelt, deren Verbreitungsgebiet neben Australien unter anderem auch Indonesien und die [...]
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| 08.06.2010 |
Anke Tholl |
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Die Naturschutzorganisation WWF (World Wildlife Fund) präsentierte vor wenigen Tagen eine erschreckende Bilanz des Artensterbens für den Osten Österreichs. Allein aus dem Naturparadies der March-Thaya-Auen sollen nach Angaben des WWF im letzten Jahrhundert schon 65 Tier- und Pflanzenarten verschwunden sein, darunter auch Vogelarten wie der Große Brachvogel aus der Familie der Schnepfenvögel, die Uferschnepfe oder [...]
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| 04.06.2010 |
Anke Tholl |
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Der Nationalpark Donau-Auen, der in Niederösterreich zwischen der österreichischen Hauptstadt Wien und dem slowakischen Bratislava liegt, wurde im Jahr 1996 gegründet und bietet mit der Donau als Lebensader einer Vielzahl von Tieren und Pflanzen geeignete Lebensräume. Mit der Gründung des Nationalparks wurde dieses Gebiet nachhaltig unter internationalen Schutz gestellt und seine Auwälder sind frei von [...]
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| 02.06.2010 |
Anke Tholl |
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Der Weißkopfseeadler, das Wappentier der Vereinigten Staaten von Amerika, war bis Mitte des 20. Jahrhunderts fast ausgerottet, da er jahrhundertelang als Schädling galt und daher in ganz Amerika gejagt wurde. In der Zwischenzeit haben sich die Bestände jedoch wieder erholt, da Weißkopfseeadler in verschiedenen Regionen der U.S.A. gezielt ausgewildert werden. Besonders auf den kalifornischen Kanalinseln [...]
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| 01.06.2010 |
Anke Tholl |
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