Merkwürdiges gibt es momentan vom Storch zu berichten - sowohl in Brandenburg als auch in der Nähe von Hamburg entdeckten Anwohner blau gefärbte Störche. Die blau-türkis schillernden Störche sorgen für jede Menge Aufregung und es stellt sich die Frage, was die Ursache für das blaue Gefieder bei den beiden Vögeln sein könnte. Experten gehen davon aus, dass es sich nicht um ein natürliches Phänomen handelt, sondern dass die Tiere möglicherweise in gefärbtem Wasser gebadet haben oder vielleicht mit Farbpatronen beschossen worden sind, wobei letzteres aber eher unwahrscheinlicher ist. “Die wahrscheinlichste Erklärung für das türkise Gefieder ist, dass die Störche in gefärbtem Wasser gebadet haben”, erklärte der Storchenexperte des Naturschutzbundes Deutschland. “Die Langstreckenflieger lieben Zwischenstopps auf Müllkippen, möglicherweise sind sie dort in einer Farblache gelandet. Die Tiere sind sehr schnell. Sie mit Farbpatronen zu beschießen, ist sehr schwierig. Außerdem wären sie dann vermutlich auch verletzt, was nicht so aussieht”. Der Storch, der in Hamburg gesichtet wurde, ist nicht ganz so gleichmäßig blau wie der Vogel aus Brandenburg. Ein dritter Storch mit hellblauem Gefieder soll aktuellen Berichten zufolge inzwischen in Niedersachsen entdeckt worden sein. Von einem genetischen Defekt als Ursache für die Blaufärbung der Vögel gehen die meisten Ornithologen nicht aus. Dagegen spricht auch die Beobachtung, dass sich die blaue Farbe des Brandenburger Storches inzwischen auch leicht auf seinen Partnervogel übertragen haben soll, der ursprünglich nur die für Störche typischen Schwarz-Weiß-Färbung aufwies. Dies sehen die Experten als Hinweis auf die Löslichkeit der blauen Farbe. Letzte Gewissheit über die Herkunft der Blaufärbung des Gefieders der Störche kann aber letztlich nur die Untersuchung einer Federprobe bringen. Bisherige Versuche, an Federn der Tiere heran zu kommen, scheiterten jedoch.
Quellen: “Blaue Störche geben Experten Rätsel auf”, Der Tagesspiegel, 15.04.2010; “Blauer Storch landet in der Elbmarsch”, Die Welt, 14.04.2010
| 16.04.2010 |
Anke Tholl |
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In den Jagdrevieren auf der Karibikinsel Barbados, der öststlichsten Insel der kleinen Antillen im atlantischen Ozean, werden jedes Jahr zwischen 15.000 und 30.000 Wasservögel auf ihrem Weg in den Süden abgeschossen. Doch mittlerweile scheint sich die Tradition der Vogeljagd zu wandeln, denn das bisherige Ziel der Jäger, so viele Vögel wie möglich zu töten, weicht [...]
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| 14.04.2010 |
Anke Tholl |
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In Bayern haben Landwirte auf über 160 Äckern bei der Aussaat des Wintergetreides im vergangenen Herbst etwa 600 sogenannte Lerchenfenster angelegt. Dabei handelt es sich um etwa 20 Quadratmeter große Flächen, die bei der Aussaat des Getreides ausgespart werden. Die Lerche kann nämlich im dicht stehenden Wintergetreide nicht landen und daher auch nicht brüten, so [...]
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| 12.04.2010 |
Anke Tholl |
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In Österreich hat erstmals ein frei lebendes Bartgeierpaar Nachwuchs bekommen. Der Bartgeier ist ein Greifvogel aus der Familie der Habichtartigen und zählt mit einer Flügelspannweite von fast 3 m zu den größten flugfähigen Vögeln der Welt. Diese Art ist nur noch mit etwa 225 bis 250 Brutpaaren vetreten und gilt somit als einer der seltensten [...]
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| 09.04.2010 |
Anke Tholl |
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In verschiedenen Ländern, so auch in Österreich und Deutschland, werden zur Zeit Schutzmaßnahmen zur Rettung der vom Aussterben bedrohten Großtrappe durchgeführt. Die Großtrappe zählt zu den schwersten flugfähigen Vögeln der Welt und die männlichen Tiere erreichen eine Flügelspannweite von etwa zweieinhalb Metern. Ihr natürliches Verbreitungsgebiet erstreckt sich von der Iberischen Halbinsel bis nach Russland [...]
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| 06.04.2010 |
Anke Tholl |
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Das krankhafte Sammeln von Tieren, auch als Animal Hoarding bezeichnet, ist in den letzten Jahren für Behörden und Tierheime zu einem kaum noch zu bewältigendem Problem geworden. Zunehmend wird von Tierschutzverbänden und Veterinärbehörden über Fälle berichtet, in denen Tiere in einer Art und Weise von ihren Besitzern gehalten werden, die das normale Vorstellungsvermögen übersteigt. [...]
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| 31.03.2010 |
Anke Tholl |
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